Startseite Neuigkeiten 2010 Viel Lob für Rot-Kreuz-Bereitschaft Arnstein

ARNSTEIN. Über viel Lob konnten sich die Mitglieder der Rot-Kreuz-Bereitschaft in Arnstein bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung freuen.

Bereitschaftsleiter Michael Dürr ließ das vergangene Jahr aus Sicht der Bereitschaft Revue passieren. Michaela Dürr erinnerte an die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen und Walter Dürr informierte über die SEG.

Die Bereitschaft zählt derzeit 64 Mitglieder, die insgesamt über 4000 Stunden im Rettungsdienst leisteten sowie 377 Stunden im Sanitätsdienst. Insgesamt absolvierten sie 6419 Einsatzstunden und 902 Einsätze. Neben den Einsätzen, die im Vergleich zu 2008 um 51 gestiegen waren, wurden auch Fortbildungen und das Blutspenden organisiert. Die Blutspendebereitschaft der Bewohner der Großgemeinde ist überdurchschnittlich hoch. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr bei fünf Terminen fast 1100 Konserven abgenommen und 31 Erstspender verzeichnet werden. Auch die Spendentermine in Thüngen wurden von der Arnsteiner und Bücholder Bereitschaft betreut. Hier konnten bei vier Terminen knapp 300 Konserven gesammelt werden.

Neben den ehrenamtlichen Diensten im Zeichen der Rettung führten die Rot-Kreuzler drei Altpapiersammlungen und einige Erste-Hilfe-Kurse durch. Weiterhin organisierten sie den Arnsteiner Seniorennachmittag und nahmen mit fünf Mannschaften am Vereinsvergleichsschießen teil. Der Bereitschaftsleiter informierte, dass in Kürze wieder T-Shirts und Jacken angeschafft werden sollen. Dürr dankte allen Mitgliedern, Helfern, der Vorstandschaft, der Stadt Arnstein und dem Kreisverband für die tatkräftige Unterstützung.

Michaela Dürr konnte über zwei Jugendgruppen mit 23 Mitgliedern berichten, die von vier Personen betreut werden. Die Kinder und Jugendlichen meisterten einige Ausbildungsstunden, Unterstützten den Blutspendedienst, nahmen mit zwei Gruppen am Kreiswettbewerb teil und bereicherten zwei Seniorennachmittage mit einem Theaterstück. Durch ihr Engagement brachten es die beiden Jugendgruppen auf gemeinsam 749 Stunden.

Vierzehn aktive Helfer zählt die SEG derzeit, so Walter Dürr, die mit vier Fahrzeugen und zwölf Meldeempfängern ausgestattet sind. Die Gruppe leistet 100 Einsatzstunden und knapp 100 Ausbildungsstunden.

Bürgermeisterin Linda Plappert-Metz sprach den Verantwortlichen ihren Respekt für den problemlosen Übergang nach dem Wechsel in der Führungsspitze vor einem Jahr aus. Sie lobte die gute Jugendarbeit und das starke Engagement der Rot-Kreuzler für die Stadt Arnstein.

Auch Ursula Kliement, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Main-Spessart lobte die Arnsteiner Bereitschaft aufs Höchste. „Ihr seid taff und die Bürger danken es Euch“ so Kliement. Sie dankte vor allem für das hervorragende Sammelergebnis aus der Frühjahrssammlung, das in der Großgemeinde überdurchschnittlich hoch war.

Kreisbereitschaftsleiter Michael Behringer lobte, ebenso wie Kreisgeschäftsführer Roland Albus, die Blutspendebereitschaft in Arnstein und die gute Organisation der Spendentermine. Albus appellierte, dass die Kommunen und die Bevölkerung das Rote Kreuz weiterhin finanziell unterstützen, „denn die beste Ausbildung bringt nichts, wenn die Ausrüstung nicht da ist“ so der Kreisgeschäftsführer. Albus hob vor allem den guten Schulsanitätsdienst in Arnstein hervor. „Es war kein Zufall dass der Vergleichswettkampf hier stattgefunden hat“.

Der Konventionsbeauftragte Richard Grüner ging besonders auf die derzeitige Situation in Afghanistan ein. Er appellierte, egal in welcher Situation, menschlich zu handeln. „Danke, dass Sie dem Nächsten helfen das Leben zu bewältigen“ so Grüner abschließend.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden drei Mitglieder für ihre Treue geehrt. Georg Heuler gehört seit zehn Jahren der BRK Bereitschaft Arnstein an, Margot Ganz seit fünfzehn Jahren und Waltraud Schmitt kann bereits auf fünfunddreißig Mitgliedsjahre zurückblicken.

Die Geehrten konnten sich über Ehrennadeln und Urkunden freuen.

Zum Abschluss der Versammlung gab Michael Dürr noch einen Ausblick auf die anstehenden Termine. So findet ein SEG-Ausbildungsabend statt sowie am 29. März der nächste Blutspendetermin. Im April soll wieder eine Altpapiersammlung in Arnstein und Heugrumbach organisiert werden. Weiterhin findet die hiesige Monatsversammlung und ein Betreuungslehrgang in Gemünden statt.

Abschließend dankte Michaela Dürr dem Bereitschaftsleiter im Namen der Mitglieder für seinen Einsatz und sein Engagement. -Schr (Werntal-Zeitung)

 

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