Startseite Neuigkeiten 2009 Ein Nachmittag beim Jugendrotkreuz

ARNSTEIN. Zu einem Nachmittag beim Roten Kreuz hatte die Arnsteiner BRK-Bereitschaft und das Jugendrotkreuz im Rahmen des Ferienprogramms eingeladen. Gerne waren zahlreiche Jungen und Mädchen im Alter von vier bis zwölf Jahren aus der Großgemeinde der Einladung gefolgt.

BRK-Bereitschaftsleiter Michael Dürr, Monika Klein und Michaela Dürr (Gruppenleiterinnen), Uschi Dürr und Manuela Piehl boten ihren Gästen ein rundum gelungenes Programm: Jeder der rund 20 Teilnehmer erhielt einen kleinen Pass, mit dem der an diesem Nachmittag verschiedene Stationen durchlief.

Spielerisch und mit viel Gelächter lernten die jungen Gäste die menschliche Anatomie kennen: Anhand eines künstlichen Torsos erfuhren sie vieles über die verschiedenen Organe im Körper. Welches ist das Größte? Wofür braucht der Mensch eine Lunge? Wo befindet sich bei einem Menschen die Leber? - Eine spannende Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper unternahmen alle, ohne dabei zu bemerken, dass sie spielerisch eine Menge dazu gelernt hatten.

Zur Entspannung hatte sich das Team des Jugendrotkreuzes und der BRK-Bereitschaft einige Geschicklichkeitsspiele einfallen lassen. Bei Limonade und Süßigkeiten konnten die Jungen und Mädchen es sich zwischenzeitlich auch einmal gemütlich machen, ehe der nächste Höhepunkt auf sie wartete.

Rettungsassistent Michael Dürr bot den kleinen Gästen Gelegenheit, einen Krankenwagen mit all seiner Ausstattung einmal näher unter die Lupe zu nehmen: Er zeigte den Kindern die Instrumente und erklärte allen, wie beispielsweise ein EKG angelegt wird. Auch akute Notfallsituationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall erklärte er den Kindern auf sehr anschauliche Art und Weise. Dabei ging er auf das richtige Verhalten im Akutfall ein und erläuterte den jungen Gästen, was in einer solchen Situation am Besten zu tun ist.

Für viele Kinder der absolute Höhepunkt: Die abschließende Fahrt mit dem Krankentransportwagen. Jeder der wollte, durfte ein Fahrzeug besteigen und eine kurze Fahrt genießen. So mancher kleine Gast wäre am liebsten gleich noch einmal gefahren, doch Mama oder Papa erwarteten ihren Nachwuchs schon am Eingang des Rotkreuzheimes.

So hieß es dann Abschied nehmen von einem Nachmittag voller Eindrücke: Ohne es selbst zu bemerken, hatten die Jungen und Mädchen an diesem Tag einiges über den menschlichen Körper gelernt. Zudem konnten alle in einer lockeren Atmosphäre die Arbeit der Sanitäter kennen lernen – eine Erfahrung, die dem ein oder anderen im Ernstfall vielleicht auch ein wenig die Angst nehmen kann.

Wer den Nachmittag verpasst hat oder Interesse an der Arbeit des Roten Kreuzes hat, kann unverbindlich zum Schnuppern vorbeischauen: Für Kinder bis zu 10 Jahren findet freitags zwischen 16 und 17 Uhr (wieder ab 18.9.) alle zwei Wochen eine Gruppenstunde statt. Ältere Kinder und Jugendliche haben ihre Gruppenstunde samstags von 14 bis 15.30 Uhr (auch alle zwei Wochen, wieder ab dem 26.9.). Wer Fragen hat, kann sich gerne an Monika Klein (Tel. 09363/57 31) wenden. -MW. (Werntal-Zeitung)

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